Rundreise durch Namibia und Botswana
zu den Victoria-Fällen 2017

03. Mai - 31. Mai 2017

01. Etappe - Donnerstag, der 04.05.2017

21. Etappe - Freitag, der 26.05.2017

Nkasa-Lupala-Nationalpark
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Karte des Schutzgebietes

Nkasa-Lupala-Nationalpark mit Elefanten


Der Nkasa-Lupala-Nationalpark (englisch Nkasa Lupala National Park; häufig auch Nkasa Rupara; ehemals Mamili-Nationalpark (englisch Mamili National Park) ist ein Nationalpark und gleichzeitig das größte Feuchtgebiet in Namibia. Er liegt in der Mitte zwischen den Inseln Nkasa und Lupala (Rupara) im Fluss Kwando in der zentralsüdlichen Ecke des Caprivizipfels.
Während der Trockenzeit können die Inseln über Wege im Park erreicht werden, nach Regenfällen ist dieser aber bis zu 80 Prozent mit Wasser bedeckt, und die Inseln sind vom Festland abgeschnitten.

Im Park gibt es eine hohe Dichte an afrikanischen Großtieren, darunter der Elefant.

 

Unterkunft

Nkasa Lupala Lodge

Adresse: 75 km from Kongola and 130 km from
Katima Mulilo - 11 km South of Sangwali
Telefon: +264 81 1477798
eMail: info@nkasalupalalodge.com
Web: http://www.nkasalupalalodge.com



GPS:

Länge Breite
  S18 19.766    E23 40.324

Die Nkasa Lupala Tented Lodge liegt im Ost-Caprivi an einem der zahlreichen Seitenarme des Kwando-Linyanti-Flusses ganz in der Nähe des Nkasa Lupala National Parks (ehemals Mamili
Park). Die zehn geräumigen Luxuszelte stehen auf Stelzen und verfügen jeweils über ein kleines Holzdeck, von dem sich ein ungehinderter Blick auf die Flusslandschaft bietet.
Aufgrund ihrer günstigen Lage in einem der wenigen Gebiete Namibias, wo es viel Wasser und regelrechte Sumpfgebiete gibt, ist die Lodge insbesondere für Vogelliebhaber ein echtes
Highlight. Auf den morgens und nachmittags angebotenen Fahrten (optional) in den Nkasa Lupala National Park und den Mudumu National Park können außerdem verschiedene Antilopen, Hippos und Krokodile sowie mit etwas Glück auch Elefanten- oder Büffelherden beobachtet werden.
Die letzten Kilometer bis zur Lodge können nur mit einem Allradfahrzeug bewältigt werden.
Alternativ gibt es die Möglichkeit den Mietwagen in Sangwali unterzustellen und einen kostenlosen Transfer zur Lodge zu bestellen. Aber manchmal kommt es anders!

Auf der Fahrt im Caprivi-Streifen von der B8 bei Kongola auf der C49 nach Sangwali führte uns das Navi auf eine unbeschilderte Piste. Da die Siedlung Sangwali wohl sehr klein ist, wurden wir nicht misstrauisch. Und dann wurde die Piste immer enger (Büsche rechts und links) und sandiger. Tiefe Sandbetten (wie beim Sossusvlei-"Trauma"). Die Piste war so eng, dass man die Autotüren nicht hätte öffnen können, wenn man hätte aussteigen müssen. Nach 3 km kamen wir (nassgeschwitzt) in einem Kral inmitten von Roundabels an.

Die (kaum mehr sichtbare) Piste war versperrt durch einige (dünne) Baumstämme, die wir entnervt überfuhren. Ein Einheimischer (weit und breit der einzige) gab uns dann die Antwort, die wir erhofften. "Sie sind mitten in Sangwali"!

Wir fanden schließlich den Einstieg in die 4x4 Route zur "Nkasa Lupala Tented Lodge" kurz vor der Grenze zu Botswana am Linyanti-River (Grenzfluß). Man hatte uns geraten, diese 12 km durch den Busch und durch viele Sandbetten trotz 4x4 nicht selber zu fahren, sondern in der Lodge anzurufen (ich hatte eine prepaid MTC-Karte) und um Abholung zu bitten. Doch dann erfolgte im Handy die freundliche Ansage, dass das Guthaben auf der Karte aufgebraucht sei. Also doch selbst fahren - mit Unterstützung des Navis - das natürlich im Busch gnadenlos versagte. Da wir nun besonders misstrauisch waren, gelangen uns die 12 km mit Hilfe von kleinen Schildern "Nkasa Lupala Lodge" ohne Navi-Unterstützung einigermaßen. Nicht hilfreich war, dass die Schilder teilweise erst 100 m hinter Kreuzungen angebracht waren. Hier half dann die Entscheidung auf welcher möglichen Abbiegung die meisten tracks zu sehen waren. Wir kamen dann doch ohne "besondere Vorkommnisse" an. Die sehr netten!!! (italienischstämmigen) Inhaber waren über das TomTom-Versagen gar nicht erstaunt: bereits vor uns hatte eine Luxemburger Familie die gleichen  Erfahrungen gemacht.

Erklärung:
die Sandpiste war früher auf militärischen Karten als Zugang nach Sangwali eingetragen. Wegen des zunehmenden Einwohnerwachstums war die Piste schon vor Jahren durch eine breitere, südlichere gravel-road ersetzt worden. Hierüber informierte allerdings auch kein Schild "vor Ort". Die Straßenverlegung war den TomTom-Leuten offensichtlich auch entgangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

© Peter Brassel (ViSdTDG), Bad Honnef 2017, Kontakt: info@wohnmobil-reisen.de
Background vector created by Freepik